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Münzgeld in Schwaben

Die Münzknöpfe an Schwäbischen Trachten stammen aus dem 17. bis 21. Jahrhundert, am häufigsten sind die Münzen des 18. und 19. Jahrhunderts. Meist spricht man vom Taler, der allerdings viel zu schwer als Knopf wäre, es sind eher 10- und 20-Kreuzer-Münzen als Münzknopf verwendet worden, seltener auch andere Werte. Reichsmark-Stücke wurden wahrscheinlich nur von Trachtenvereinen für Miedergeschnüre und Schmuck verwendet.

Die Forschungsarbeiten beschäftigen sich vor allem mit den verwendeten Münzen, deren Häufigkeit, Kaufwert, Gewicht und Größe. Die Art und Weise der Verwendung als Knopf, Schmuck oder Anhänger wird dokumentiert.

Münzsammler Pech spricht mit einem weinenden und einem lachenden Auge von "geschundenen Münzen", er erweitert mit seinem Wissen und seiner wachsenden Sammlung die 2002 gezeigte Ausstellung der Trachtenberatungsstelle um wesentliche Aspekte.