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Projekt Gewandung im 18. Jahrhundert

Oft wird in der Trachtenberatung – so auch in Schwaben – von einer behutsamen Angleichung der vergangenen Trachtenepochen an heutige modische Bedürfnisse gesprochen. Zumeist ist damit die Verarbeitung, die Schnittumwandlung mit entsprechenden Abnähern und die Verwendung von anderen Stoffen gemeint. Es gibt immer mehr Aktive im Reenactmentbereich, die ganz andere Wege gehen, sie wollen historische Zeiten bis ins i-Tüpfelchen nachempfinden. Die formende Unterkleidung ist hier genauso wichtig wie die authentische Verarbeitung – quasi experimentelle Archäologie am Gewand. Und die Endergebnisse sind für manchen Laien nicht von Museumsstücken zu unterscheiden, aber doch tragbar und Lieblingsstücke der stolzen Besitzer(innen).

Um ein Gespür für die Möglichkeiten und Ergebnisse "authentischer" Verarbeitung von Trachten der Zeit um 1800 zu entwickeln, haben wir 2006 ein Projekt mit Vorträgen und anschließenden Nähtagen angeboten. 

Inzwischen verkaufen wir Schnitte vom Bruststücke - das Mieder des 18. Jahrhunderts - und der "schwäbischen Weiberjacke" (dem Kasättchen bzw. Caraco). 

Folgende Fortbildungskurse werden und wurden zum Themenbereicht um das 18. Jahrhundert angeboten:

  • Nähkurs Bruststück, das Mieder des 18. Jahrhunderts
  • Maßschnitt zum Mieder des 18. Jahrhunderts
  • Posamentierknöpfe, gefertigt wie im 18. Jahrhundert
  • Nähkurs Caraco, die "schwäbische Weiberjacke"
  • Nähkurs Herrentrachtenhemd
  • Nähkurs Frauentrachtenhemd